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ME/Sounds, 5/94

ostrock - Die Zone lebt

Dieser Artikel von Steve Körner beschreibt die Musikszene in den fünf neuen Bundesländern. Da konnte Bobo natürlich nicht fehlen. Ich zitiere:

S.59, aus der Einleitung:

    Eigenständigkeit ist Trumpf - während gehypte West-Musiker oft in halbleeren Hallen spielen, werden die volkseigenen Acts im Osten stürmisch gefeiert. Was wiederum den Westen kalt läßt - nur Bobo und Die Prinzen konnten dort bislang richtig Fuß fassen.

S.60, kleines Bild von Bobo mit Band, Unterschrift:

    Live immer ein Erlebnis: Christiane Hebolds Band Bobo In White Wooden House erobert auch den Westen

S.60, im Haupttext:

    Wenn man singen kann, was man will, sind Texte nicht mehr die Frage. "Es geht nur um Musik", versichert Bobolina, alias Christiane Hebold, Sängerin bei Bobo In White Wooden Houses. Sie fühle sich einfach nicht berufen, ihrem Publikum die Welt zu erklären, meint die 24jährige Pfarrerstochter, die in Gera Musik studierte, ehe sie über Nacht zum charmanten Lieblingskind der westdeutschen Pop-Presse und damit zum Nachwuchsstar avancierte.

S.61, Zwischenüberschrift:

    Bei Bobo In White Wooden Houses ist die deutsch-deutsche Pop-Einheit längst Wirklichkeit: "Bobo verkauft etwa halbe-halbe in Ost und West"

S.61, im Haupttext:

    Langsam, ganz langsam rockt so zusammen, was zusammengehört. "Bobo verkauft etwas halbe-halbe in Ost und West", weiß die Plattenfirma der Pop-Fee aus Halle.

S.61, Textbox unter dem Titel "Das Who is Who des Ost-Rock"

    BOBO IN WHITE WOODEN HOUSES
    gelang mit dem selbstfinanzierten Debüt der Durchbruch. Seitdem ausverkaufte Konzerte in Ost und West.